Zunke, Christina
Ankommen im Körper – Stille in Bewegung finden
Manche Wege führen über Wahrnehmung, feine Impulse und das bewusste Spüren des eigenen Körpers. Das ist der Fokus von Christina Zunke, die im heutigen Countdown-Beitrag vorgestellt wird: ruhig, achtsam und gleichzeitig tief verbunden mit dem Menschsein in all seinen Facetten.
Christina Zunke – Arbeit mit Menschen, getragen von Achtsamkeit
Christina Zunke ist Sozialpädagogin und Lachyogalehrerin. Sie hat viele Jahre in Seniorenzentren gearbeitet und begleitet heute Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen. In ihrer beruflichen wie auch in ihrer nebenberuflichen Arbeit steht immer der Mensch im Mittelpunkt - mit seinen Ressourcen, seinem Tempo und seiner individuellen Wahrnehmung. Ergänzt wird ihr Profil durch zahlreiche Zusatzausbildungen, unter anderem in Resilienztraining, Meditationsleitung und Yoga.
Entspannung, Embodiment und Sinneswahrnehmung
Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit gibt Christina Entspannungs- und Achtsamkeitskurse sowie Workshops für körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden. Ihr Ansatz ist geprägt von Embodiment und bewusster Sinneswahrnehmung. Unter dem Namen sinnich lädt sie dazu ein, die eigenen Sinne wieder bewusster wahrzunehmen und innere Ruhe in einer reizüberfluteten Welt zu finden.
3 Fragen an Christina
Wann oder wo erlebst du in deinem Alltag im Moment am meisten Leichtigkeit?
Wenn ich nach einem arbeitsreichen Tag eine (Lach-)Yogastunde gebe, wertschätzendes Feedback erhalte, nach Hause komme, angenehm gesättigt auf der Couch liege und sich der Kater auf mich legt. Dann empfinde ich Leichtigkeit.
Was hat sich durch das Lachen (oder durch deine Arbeit damit) in deinem Blick auf Menschen oder auf dich selbst verändert?
Das Lachyoga hat einige Gedankenprozesse in Gang gesetzt. Am Anfang war es für mich „nur“ eine schöne Methode um noch mehr Spaß und Lebensfreude im Leben zu haben.
Aber gerade seit der Ausbildung zur Lachyogalehrerin hat sich das auch nochmal deutlicher mental gezeigt. Seitdem ist mir umso bewusster geworden, dass wir (fast) alles im Leben selbst in der Hand haben. Und das fängt an mit meiner Reaktion auf eine Situation. Was mache ich daraus? Es wird immer wieder herausfordernde Phasen im Leben geben, das ist das Leben. Und in diesen Momenten kann ich mich entscheiden: steck ich den Kopf in den Sand und versinke in Trauer, Wut oder Verzweiflung oder nehme ich diese unangenehmen Emotionen an und schau wie sie mich darin unterstützen können meine Situation zu verändern. Das Lachen zeigt den Perspektivwechsel und ändert den Blickwinkel.
Was wünschst du dir für die Welt?
Im Großen gedacht natürlich den Weltfrieden und gerechte Ressourcenverteilung. Im Kleinen darf da jede/r bei sich anfangen. Mit innerer Ausgeglichenheit, sich selbst mögen und mit Kleinigkeiten auch den Mitmenschen was Gutes zu tun. Und das darf das Kompliment an die Kassiererin sein: wie freundlich sie trotz des Stresses ist, der Arzt der sich Zeit für meine Anliegen nimmt, meine Mutter, der ich danke, dass sie wirklich immer für mich da ist oder auch die tolle Jacke der Person, die mir auf der Straße entgegen kommt.
Bewegte Meditation
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