Kottwitz, Brigitte
Etwas Neues entsteht
1998 begann etwas Neues in Deutschland. Mit ein paar Menschen. Einem Raum. Und gemeinsamem Lachen. Der heutige Beitrag führt zurück an den Anfang – in eine Zeit, in der Lachyoga in Deutschland neu, ungewohnt und voller Entdeckerfreude war.
Brigitte Kottwitz – Künstlerin und Lachyoga-Pionierin
Brigitte Kottwitz ist Künstlerin und eine der Wegbegleiterinnen der ersten Stunde des Lachyoga in Deutschland. Seit den späten 1990er-Jahren ist sie eng mit der internationalen Lachyoga-Bewegung verbunden und begleitet deren Entwicklung mit Herz, Humor und künstlerischem Blick.
Seit 1999 leitet sie den Lachclub Frankfurt und gehört damit zu denjenigen, die Lachyoga über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich in die Praxis getragen haben. Gemeinsam mit Carolyn Krüger und Sandra Mandl betreut sie außerdem die Plattform lachclub.info, die bis heute eine zentrale Informations- und Vernetzungsstelle für die Lachyoga-Bewegung in Deutschland ist.
Kunst, Ausdruck und lebendige Erfahrung
Brigitte Kottwitz' Arbeit ist geprägt von einem feinen Gespür für Ausdruck, Resonanz und Begegnung. In ihren künstlerischen Projekten verbindet sie Kunst, Klang und Bewegung zu Erfahrungsräumen, in denen Menschen sich selbst und einander neu begegnen können. Diese Haltung spiegelt sich auch in ihrem Zugang zum Lachyoga wider: Als Raum, in dem etwas entstehen darf.
3 Fragen an Brigitte
Wann oder wo erlebst du in deinem Alltag im Moment am meisten Leichtigkeit?
Ich lache seit zehn Jahren morgens mit verschiedenen europäischen Gruppen insgesamt eine Stunde täglich in Zoom, Teams und früher Skype. Dieser viertelstündige Lachaustausch pro Gruppe ist wie ein Familientreffen und ein wichtiger Teil meines Alltags geworden. Der folgende Start in meinen Tag beginnt seitdem entspannter.
Was hat sich durch das Lachen (oder durch deine Arbeit damit) in deinem Blick auf Menschen oder auf dich selbst verändert?
Lachen wirkt unmittelbar auf Verspannungen oder Stress. Diese kleine Lachpause wirkt immer ansteckend auch für Andere. Somit treibt diese Wahrnehmung den eigenen Blick, wie der Anderen, auf ein kampfloses Ergeben für lockeren Umgang im Leben. Sich frei fühlen!
Was wünschst du dir für die Welt?
Dafür sollten wir erstmal tief Ein-und Ausatmen. Dann alle Erwartungen ziehen lassen! Jede/r könnte jetzt lernen seine Freude über seine Existenz zum Ausdruck zu bringen. Damit würde die innere Zufriedenheit zu einer Hingabe für alle Menschen und der Natur werden.
Beim Lachyoga-Kongress: Erinnern, Staunen und das Einfache würdigen
Beim Lachyoga-Kongress lädt Brigitte Kottwitz gemeinsam mit Sandra Mandl zu einem Workshop ein, der zurückblickt – und zugleich hochaktuell ist. Sie erinnert an die frühen Jahre des Lachyoga in Deutschland: an einfache Übungen, viel Wiederholung und ein Lachen, das ohne Umwege den Raum füllte.
Der Workshop macht erfahrbar, warum gerade diese Schlichtheit bis heute eine besondere Kraft hat. Wenn wir Komplexität loslassen, entsteht Raum für Erleben, für Staunen und für eine wohltuend einfache Qualität von Lachen. Dazu schau doch gern auch noch in den Countdown-Beitrag zur Einfachheit.
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